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Cover
Peter Badge
Oskar Sala: Pionier der elektronischen Musik.
Hg. von Peter Frieß (Deutsches Museum Bonn)
Vorwort von Florian Schneider. Buch mit CD-Rom
120 Seiten

ISBN: 3-930333-34-1

28.00 Euro
Leider vergriffen
Vergriffen – keine Neuauflage.

Kurztext
Der am 18. Juli 1910 in thüringischen Greiz geborene Sala ist der Musikpionier des 20. Jahrhunderts. Am Anfang sah es nach einer Karriere Salas als Pianist aus. Das Musikstudium, das er nach dem Abitur in Berlin aufnahm, führte zu einer Wende seiner Laufbahn – und der modernen Musik. Der legendäre Paul Hindemith, Salas Lehrer in Kompositionslehre, machte seinen Schüler 1930 mit dem Ingenieur Friedrich Trautwein bekannt. Gemeinsam entwickelten sie das »Trautonium«, eines der ersten elektronischen Instrumente, Vorläufer von Synthesizer und Keyboard – ein bahnbrechendes Gerät, mit dem man nicht nur herkömmliche Musikinstrumente nachahmen, sondern Vokale, Tierstimmen und synthetische Klänge erzeugen kann. Als Physiker und Komponist widmete Sala sein Leben dem Trautonium, ging mit dem unförmigen Gerät auf Tournee, hatte eigene Rundfunksendungen, »begleitete« herkömmliche Konzerte, und komponierte eigens für sein neues Instrument. Berühmte zeitgenössische Komponisten wie Hindemith, Arnold Schönberg, Richard Strauss und Arthur Honegger komponierten für das Trautonium, bezogen es in Konzerte ein oder förderten seine Entwicklung. Mit Hindemiths »Triostück für drei Trautonien« wurde das Instrument 1930 der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach dem Krieg schrieb Sala Kompositionen für den Film, vor allem für preisgekrönte Dokumentar- und Industriefilme. Über 300 Musiken und Filmkulissen entstanden. Die legendärste davon produzierte Sala 1961 für Hitchcocks »Vögel«: Die angsterregenden Vogelschreie entstanden in Berlin an Oskar Salas Trautonium. Doch der Ruhm Salas reduziert sich nicht auf vergangene Meriten: Noch heute ist er als Komponist in Berlin tätig, arbeitet mit Musikprofessoren zusammen und erlebt die Nachwirkungen seiner Erfindung: moderne Musiker wie die Gruppe Kraftwerk berufen sich auf Oskar Sala als Wegbereiter der Avantgarde.

Über den Autor
Peter Badge, Publizist und Fotograf in Berlin. Beim Satzwerk Verlag erschien von ihm »Heinz Rudolf Kunze: agent provocateur«.

Oskar Sala
geboren am 18. Juli 1910 in Greiz, studierte Komposition bei Paul Hindemith an der Berliner Musikhochschule, dort ab 1930 Entwicklung des Trautoniums zusammen mit Friedrich Trautwein; 1932 bis 1936 Studium der Naturwissenschaften in Berlin; 1938 Konstruktion eines Konzerttrautoniums, Konzertreisen durch Europa; von 1949 bis 1952 Entwicklung des Mixturtrautoniums; 1958 eigenes Studio in Berlin/Charlottenburg: Arbeiten für Kultur-, Industrie- und Spielfilme; zahlreiche Auszeichnungen (1987 Filmband in Gold).

Pressestimmen
Ein Bildband mit einer Fülle beeindruckender Schwarzweißfotos. Badge ist gelungen, vieles vom sympathischen und liebenswerten Wesen Salas einzufangen. Badges Bildband dokumentiert eindrucksvoll, welch jungerhaltende und beflügelnde Kraft in künstlerischer Kreativität stecken kann. ›Oskar Sala: Pionier der elektronischen Musik‹ ist ein Buch, das lange überfällig war und dessen überzeugende Bilder durch ein ausführliches und informatives Interview, eine Filmographie und eine Discographie ergänzt werden.«
KEYBOARDS

»Was Leben und Wirken Salas so einzigartig macht, ist die Mischung aus `Mad Professor´ und künstlerischem Feingeist. Sala gehört zur Spezies der Universalgenies, ein Autodidakt, der in der Frühzeit der Elektronik Grenzen auslotete. Die Portraits und Impressionen aus Salas Laboratorium sind rahmenswert.«
MUSIKEXPRESS

»Peter Badge, ein Berliner Fotograf, hat Sala portraitiert. Daheim, im Studio in Charlottenburg, schwarzweiß, und unterwegs nach Karlsruhe, wo er im letzten Jahr die Sonnenfinsternis untermalte. Badge hat das Schmunzeln eines Mannes gebannt, der überrascht ist von der Ehrfurcht, die ihm widerfährt. Dass junge Leute ihn als den betrachten, der den Techno-Pop begründen half.«
DIE WELT
 
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